Burgenländische Forschungsgesellschaft
 

VERANSTALTUNGEN - ARCHIV

 


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2010 / Haus der Erwachsenenbildung - Eisenstadt
Bildung schützt vor Armut - nicht!
Warum können Burgenlands Frauen nicht von Ihrem Bildungsbonus profitieren?

Symposium in Kooperation mit der Bildingsinformation Burgenland

Mittwoch, 9. Juni 2010, 10:00 - 18:00 Uhr - Haus der Erwachsenenbildung - Eisenstadt
Das Paneuropäische Picknick bei St.Margarethen/Bgld. –
Zeitzeugen im Gespräch
Chef.Insp. iR. Johann Göltl, Apetlon, österreichischer Zollbeamter
Obstl. iR. Árpád Bella, Csapod, ungarischer Grenzoffizier
Moderation: Walter Reiss ORF Burgenland

Die Burgenländische Forschungsgesellschaft hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Frauen – Bildung – Arbeitsmarkt im Burgenland beschäftigt. Immer wieder hat sich bestätigt, was auch der kürzlich von BMin Heinisch-Hosek präsentierte Frauenbericht 2010 festhält: dass Frauen heutzutage besser ausgebildet sind als Männer und häufiger berufstätig sind, als je zuvor. Dennoch verdienen Frauen nach wie vor weit weniger als Männer. Das gilt auch und vor allem für das Burgenland:

Burgenländische Frauen haben in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich ihrer Bildungsbeteiligung massiv aufgeholt:

Dennoch sind die Fraueneinkommen im Burgenland die niedrigsten in ganz Österreich. Knapp die Hälfte aller burgenländischen Frauen zählen zu Niedriglohnbeschäftigten, im Vergleich zu knapp einem Drittel aller Frauen in Gesamtösterreich:

Das Symposium diskutierte die Zusammenhänge zwischen Bildung, Erwerbsarbeit und Wohlstand aus der Sicht von Frauen in peripheren Regionen:

Kurzbericht | FOTOS | VORTRÄGE


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2009 / Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt und Marktgemeinde St. Margarethen - Rathaus
1989. Rückblicke - Gespräche - Filme.
Eine Veranstaltungsreihe aus Anlass des Falls des Eisernen Vorhangs.

in Kooperation mit dem Landesmusem Burgenland und der Marlktgemeinde St. Margarethen

Dienstag 3. November 2009, 19:00 Uhr - Landesmuseum Burgenland
Das Paneuropäische Picknick bei St.Margarethen/Bgld. –
Zeitzeugen im Gespräch
Chef.Insp. iR. Johann Göltl, Apetlon, österreichischer Zollbeamter
Obstl. iR. Árpád Bella, Csapod, ungarischer Grenzoffizier
Moderation: Walter Reiss ORF Burgenland

Zwanzig Jahre danach gilt für viele das Paneuropäische Picknick vom 19. August 1989 an der österreichisch-ungarischen Grenze zwischen St. Margarethen und Sopronköhida als Initialzündung für den Fall des Eisernen Vorhangs. Am Schnittpunkt zwischen innen- und außenpolitischen Interessen Ungarns standen an diesem Tag zwei Personen: Oberst-leutnant Bella Árpád und Chefinspektor Johann Göltl. Als Grenzwacheorgan bzw. Zoll-beamter mussten sie Entscheidungen treffen und verantworten, deren Tragweite sie weder einschätzen noch erahnen konnten. Walter Reiss vom ORF Landesstudio Burgenland spricht mit ihnen über ihre Erlebnisse und die Folgen dieses Tages.

Dienstag 10. November 2009, 19:00 Uhr - Landesmuseum Burgenland
„Die innere Grenze“
Burgenlandpremiere des Films von Simon Brunel und Nicolas Pannetier.
F/D 2009, 69 Min. Der Film ist in deutscher Sprache.

Für ihren Dokumentarfilm „Die innere Grenze“ („La frontière intérieure”) reisten die beiden Architekten und Filmemacher Simon Brunel und Nicolas Pannetier entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs, von der Ostsee bis zur Adria, auf der Suche nach den Menschen, deren Leben von dieser heute verschwundenen Grenze geprägt wurde: Olaf, Zbigniew, Václav, Vanda, Sándor, Rosa und Marinka leben in sieben verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche Berufe: Polizist, Händler, Förster, Lehrerin, ehemaliger Soldat, Rentnerin und Geschäftsführerin eines Reisebüros. Trotz ihrer ungleichen Lebenswege haben sie eines gemeinsam: Die prägende Erfahrung einer Grenze. Im Film erzählen uns diese sieben EuropäerInnen wie sie „ihre“ Grenze erlebt haben.

Im Anschluss an den Film spricht Gert Tschögl (Bgld. Forschungsgesellschaft) mit dem Regisseur Nicolas Pannetier und dem an dieser Grenze arbeitenden und wohnenden Buchautor und Zeitungsjournalisten Martin Leidenfrost („Die Welt hinter Wien“, Picus Verlag 2008) über ihre Erfahrungen mit dem Leben an der Grenze.

Dienstag 24. November 2009, 19:00 Uhr - Rathaus St.Margarethen
„Der Grenzer am Eisernen Vorhang“
Film von Jürgen Ast. D 2008, 53 Min.

Am 19. August 1989 wird ein Grenztor zwischen Ungarn und Österreich für kurze Zeit geöffnet. Keiner der OrganisatorInnen dieses „Paneuropäischen Picknicks“ weiß, dass unter fluchtwilligen Ostdeutschen gezielt Informationen über das Picknick lanciert wurden. Als hunderte Ostdeutsche die Grenze stürmen, steht der diensthabende Grenzoffizier Árpád Bella vor der Entscheidung seines Lebens: Schießen oder seine 20-jährige Karriere aufs Spiel setzen, ein Blutbad mit nicht absehbaren Folgen in Kauf nehmen, oder entgegen seiner Befehle Menschlichkeit und Vernunft walten zu lassen. Der Film porträtiert Árpád Bella und zeigt in Originalaufnahmen die Abläufe und Hintergründe dieses 19. August 1989.
Im Anschluss an den Film kommen Beteiligte und ZeitzeugInnen aus St. Margarethen zu Wort. Moderiert wird das Gespräch von Walter Reiss (ORF Burgenland).

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Mittwoch, 12. März 2008 - Landesmuseum Burgenland
1938 - 2008. Erinnern Erzählern Zuhören.
Ein Gespräch mit ZeitzeugInnen.

TeilnehmerInnen:
Elisabeth Hirsch, Sopron - Hackensack/USA
Elisabeth Helfer, Eisenstadt - London
Meir Leker, Oberpullendorf - Paris
Moderation: Walter Reiss, ORF Burgenland.

70 Jahre nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich treffen sich drei aus dem Burgenland geflohene und vertriebene ZeitzeugInnen im ehemaligen Haus der Familie Wolf wieder, um über die Märztage des Jahres 1938 und ihre weitere Lebensgeschichte zu erzählen.

Elisabeth Hirsch wuchs in Sopron auf und verbrachte die Sommermonate in Eisenstadt bei der Familie Wolf, aus der auch ihre Mutter stammte. Elisabeth Helfer erlebte die Kindheit in Eisenstadt. Ihr Vater Josef Steinhart war Büroleiter der Firma Wolf. Meir Leker kam in Oberpullendorf zur Welt, wo er auch aufwuchs und in die Volksschule ging, bevor sein Vater, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Kahane in Oberpullendorf, mit der Familie flüchtete.

Auf Einladung der Burgenländischen Forschungsgesellschaft besuchten Elisabeth Helfer, Elisabeth Hirsch und Meir Leker vom 11. bis 13. März 2008 die Orte ihrer Kindheit und nahmen an einem Zeitzeugengespräch im Landesmuseum Burgenland mit Walter Reiss (ORF-Burgenland) teil.

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2006 / Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt
flucht | vergangenheit und heute.
Erzählungen, Gespräche und Diskussionen.
in Kooperation mit dem Landesmusem Burgenland und dem Literaturhaus Mattersburg im Rahmen der Ausstellung "Vom Traum zum Trauma. Der Ungarnaufstand 1956"

Die Flüchtlingswelle nach der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 über die ungarisch-österreichische Grenze ist der Hintergrund eines bis heute gepflegten nationalen Erzählgutes in Österreich: Die kollektive Hilfe Österreichs für 200.000 Flüchtlinge aus Ungarn.
Die Veranstaltungsreihe "flucht | vergangenheit und heute" beleuchtete den Volksaufstand des Jahres 1956 in Ungarn aus biografischer Perspektive. Betroffene von damals, aber auch Menschen, die nach 1956 Österreich als Ort der Zuflucht wählten, schilderten ihre Motive, Erlebnisse und Schicksale.
In einer Gesprächsrunde zu Beginn der Veranstaltungsreihe ging es um Menschen, die Ungarn im Jahr 1956 verließen, aber auch um die Frage nach den Beweggründen jener, die trotz Repressalien im Land blieben. Die Fragestellung geht aber über die Ereignisse des Jahres 1956 hinaus. Was hat sich in der politischen Haltung zu Flüchtlingsfragen in Österreich seit 1956 verändert? Warum werden Flüchtlinge heute bestenfalls geduldet? Warum war im Gegensatz zu heute die Bevölkerung damals zu weitgehenden Hilfeleistungen bereit?
Die zweite Veranstaltung gab Einblick in neuere Forschungsarbeiten über die Flüchtlinge von 1956, sowie in die Lebenswege und das weitere Schicksal von Personen in Ungarn, die 1956 aktiv am Aufstand beteiligt waren. Grenze, Flucht und zerrissene (Familien-) Beziehungen sind Themen, die sich auch in der zeitgenössischen ungarischen Literaturgeschichte und in der Fotografie wiederfinden. Neben einer Lesung von Zsuzsa Bánk wurde im dritten Teil dieser Veranstaltungsreihe im Literaturhaus Mattersburg eine Fotoausstellung mit Arbeiten von Ata Kandó und Violette Cornelius gezeigt.

Mittwoch, 13. September 2006 - Landesmuseum Burgenland
"Hier bleiben - Fortgehen". Flucht 1956 und heute.
Eine Diskussionsrunde mit Betroffenen
TeilnehmerInnen:
Rainer Klien, SOS Mitmensch Burgenland
Sarolta Müller, 1982 Flucht aus Ungarn
Peter Stiegnitz, 1944 Flucht vor der Deportation, 1956 Flucht aus Ungarn
Moderation: Walter Reiss, ORF Burgenland.

Mittwoch, 27. September 2006 - Landesmuseum Burgenland
"Flüchtlinge und Revolutionäre. Lebenswege nach 1956."
Referate mit anschließender Diskussion
Ibolya Murber, Ph.D, Historikerin (Ungarn), Forschungsarbeiten über die ungarischen Flüchtlingen des Jahres 1956 in Österreich, Mitherausgeberin des im Herbst 2006 erscheinenden Buches "Die ungarische Revolution und Österreich 1956".
Tibor Valuch, Ph.D, Historiker (Ungarn), Institut für die Geschichte der ungarischen Revolution 1956 in Budapest. Publikationen u.a. zur Kultur- und Sozialgeschichte Ungarns nach 1945 und zur ungarischen Alltagsgeschichte.

Donnerstag, 16. November 2006 - Literaturhaus Mattersburg
"Geschichte erzählt. Annäherung an das Jahr 1956."
Lesung mit Zsuzsa Bánk
Die in Deutschland lebende Autorin Zsuzsa Bánk, Tochter ungarischer MigrantInnen und vielfach ausgezeichnete Autorin des S. Fischer Verlages, liest aus ihrem Roman "Der Schwimmer". In den Figuren dieses Romans spiegeln sich Flucht, Einsamkeit, verlorene Kinderwelt und jene "unerklärliche Traurigkeit", die die Autorin bei ihren Aufenthalten in Ungarn als Ergebnis der Ereignisse von 1956 verortet hat.

Eröffnung der Ausstellung "1956 - Das Gesicht des Terrors."
Fotografien von Ata Kandó und Violette Cornelius, zwei Frauen, die im Herbst 1956 an die österreichische Grenze gereist sind, um eine Fotoreportage über die Flucht aus Ungarn zu erarbeiten. Entstanden sind Fotografien die sehr sensibel darüber Auskunft geben, was Menschen auf der Flucht bewegt
.


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2005 / Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt
... bevor die Russen kamen
Präsentation neuer Forschungsergebnisse über die nationalsozialistische Herrschaft im Burgenland
in Kooperation mit dem Landesmusem Burgenland und dem Literaturhaus Mattersburg

Im Rahmen der Sonderausstellung "Russenzeit" im Landesmuseum Burgenland präsentierte die Burgenländische Forschungsgesellschaft unter dem Titel "... bevor die Russen kamen" an drei Abenden neuere wissenschaftliche Arbeiten, die verschiedene Aspekte der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft im Burgenland beleuchten.

Dienstag, 24. Mai 2005
SD-Hauptaußenstelle und Volkstumsstelle Eisenstadt. Institutionelle und personelle Verflechtungen
Marianne Wilhelm
In ihrer im Herbst 2004 vorgelegten Dissertation untersuchte Marianne Wilhelm anhand bislang unbekannter Dokumente institutionelle und personelle Verflechtungen zwischen der SD-Hauptaußenstelle und der NS-Volkstumsstelle in Eisenstadt. Mit der Hilfe sogenannter V-Männer wurden unter anderem vertrauliche Berichte des Sicherheitsdienstes zur polizeilichen Bekämpfung politischer GegnerInnen an die Gestapo weitergeleitet. Eine wichtige Rolle spielte dabei Dr. Heinrich Kunnert als Leiter der Hauptaußenstelle des Sicherheitsdienstes der SS in Eisenstadt. Im Jahr 1958 wurde er vom damaligen Kulturlandesrat Hans Bögl trotz seiner belasteten NS-Vergangenheit ins Burgenland zurückgeholt, trat in den burgenländischen Landesdienst ein und wurde später Leiter der Abteilung für Allgemeine Kulturangelegenheiten.
Dr. Tobias Portschy. Biographie eines Nationalsozialisten. Die Jahre bis 1945
Ursula Mindler
Ursula Mindler wagte sich in ihrer im Mai 2005 vorgelegten Diplomarbeit an eine Biografie von Tobias Portschy, NS-Landeshauptmann des Burgenlandes, später Gauleiter-Stellvertreter der Steiermark und NS-Ideologe, der für die Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und der Roma mitverantwortlich war. In der Diskussion um die Person von Tobias Portschy kristallisiert sich die Frage nach der Verantwortung und Schuld: vom Volksgericht Graz wegen Mitgliedschaft zur NSDAP während der Zeit ihres Verbotes zwischen 1933 und 1938, und seiner Tätigkeit als Stellvertretender Gauleiter zwischen 1938 und 1945 zu 15 Jahren schweren Kerker verurteilt, und 10 Jahre vor dem urteilsmäßigen Haftende begnadigt, konnten ihm persönlich erteilte Befehle zur Vertreibung und Deportation der jüdischen Bevölkerung und der Roma aus dem Burgenland bislang nicht nachgewiesen werden. Es steht jedoch außer Zweifel, dass Portschy geistiger Vater und Ideologe für jene war, die seine Ideen auch ohne ausdrücklichen Befehl zu haben, ausführten.

Dienstag, 31. Mai 2005
Erinnerungen an jüdisches Leben im Burgenland und die Eisenstädter Familie Wolf
Videointerviews von Gert Tschögl
An diesem Abend werden u.a. Interviews mit Martha Mond (geb. Gabriel), Josef Monath und Lore Lizbeth Waller (geb. Back) präsentiert, in denen sie über das Leben im jüdischen Viertel in Eisenstadt und Episoden über Sándor Wolf erzählen, sich an das Jahr 1938 und an die Flucht ins Ausland erinnern und über ihre Beziehungen zum Burgenland nachdenken. Die Interviews wurden im Rahmen des Projekts Vertrieben im Jahre 2001 in Buenos Aires und 2002 in Los Angeles geführt.

Dienstag, 7. Juni 2005
Zwangsarbeit, Todesmärsche, Überleben durch Hilfe
Szabolcs Szita, Budapest
Mit einem einführenden Videointerview mit Hans Deutsch, Überlebender eines Todesmarsches über den Präbichl
In seinem neuen, auch in deutscher Übersetzung im Velcsov Verlag Budapest erschienenen Buch, widmet sich der ungarische Historiker Szabolcs Szita den Todesmärschen ungarischer Juden und Jüdinnen die auch über das Gebiet des Burgenlandes führten, von denen nach Schätzungen 23.000 ermordet wurden, oder an Hunger und Krankheiten starben. Der Autor zeigt an Beispielen, dass der Leidensweg in einzelnen Fällen durch die Hilfeleistungen von BurgenländerInnen für wenige gelindert werden konnte. So rettete die Familie Legath in Deutsch-Ehrendorf das Leben geflüchteter Zwangsarbeiter, in dem sie die Geflüchteten versteckten und ernährten. Die Buchpräsentation findet in deutscher Sprache statt. Das Interview mit Hans Deutsch wurde im Rahmen des Projekts Vertrieben im Jahre 2001 in Buenos Aires geführt.


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2000 / Literaturhaus Mattersburg
Was bleibt? Was kommt? Was tun?
Unter dem Titel Was bleibt? Was kommt? Was tun? trafen sich am 1. März 2000 im Literaturhaus Mattersburg KünstlerInnen und Kulturschaffende des Burgenlandes zu einer Diskussion über die möglichen Auswirkungen der zu erwartenden Kulturpolitik der Bundesregierung für Kunst und Kultur im Burgenland.
Zusammenfassung der Diskussion als RTF-file


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1999 / Grenzüberschreitend in den Nachbargemeinden Lutzmannsburg (Burgenland) und Zsira (Komitat Györ-Moson-Sopron)
Grenzspaziergang
Das Wegfallen des "Eisernen Vorhangs" und der damit eröffnete Prozeß der europäischen Integration stehen im Zentrum der politischen Entwicklungen seit 1989: Österreich ist, als EU-Mitglied seit 1995 und als Staat an der Ostgrenze der "Schengen-Gruppe", von diesen Entwicklungen besonders betroffen. Die Veranstaltung geht dieser Entwicklung und ihren Zukunftsperspektiven deshalb in der Grenzregion selbst nach.
Thema der Tagung ist einerseits die Präsentation und Reflexion wechselseitiger Selbst- und Fremdbilder an der österreichischen West-Ost- bzw. West-Südost-Grenze, die zugleich auch die EU- und Schengen-Grenze bildet. Andererseits steht die Auseinandersetzung mit den Alltagserfahrungen und Alltagswahrnehmungen jener Personen, die an der Grenze leben, im Blickpunkt. Programm

1999 / Evangelischer Gemeindesaal, Kemeten
Die Roma von Kemeten
Ein Projekt zur namentlichen Erfassung der Roma-Holocaustopfer von Kemeten.
Die ersten Roma siedelten sich bereits zur Zeit Maria Theresias in Kemeten an. Bis 1941 lebten rund 200 Mitglieder dieser Volksgruppe in Kemeten. Während der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich wurden fast alle Kemetner Roma in Konzentrationslager deportiert. Nur fünf kehrten zurück. Der gebürtige Kemetner Mag. Dieter Mühl ist in seiner Studie "Die Roma von Kemeten. Ein Projekt zur namentlichen Erfassung der Roma-Holocaustopfer von Kemeten" Einzelschicksalen nachgegangen und hat diese dokumentiert.
Dieter Mühl, Wien - Jerusalem

1999 / Nationalparkzentrum Illmitz
Der Blick auf See und Heide
Ansichtskarten als Quelle für eine Wahrnehmungsgeschichte vom Neusiedler See - Seewinkel
.
Sándor Békési, Historiker, Wien
in Kooperation mit dem Volksbildungswerk für das Burgenland - Regionalstelle Nord
und mit Unterstützung des Nationalparkzentrum Illmitz
Siehe auch das Referat zum Forschungstag 1999


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1997 / Burgenländisch-kroatisches Zentrum, Wien
 Immigranten: Integration oder neue Minderheiten ?
 Am Beispiel der Kroaten in Wien

1997 / LBG Eisenstadt
Der Berufliche Wiedereinstieg von Frauen als pädagogische Herausforderung an die Erwachsenenbildung.
Michaela Kirschner


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1996 / Landwirtschaftliches Bezirksreferat Oberwart
Entwicklung und Struktur der Land- und Forstwirtschaft im Bezirk Oberwart (Südburgenland) unter  Berücksichtigung gesamtwirtschaftlicher Verhältnisse
Werner Bajlicz
 

Zyklus „KROATEN IM BURGENLAND“

1996 / KUGA Großwarasdorf
Minderheitenpolitik im Burgenland von 1921 bis 1991
Günter Rozenits
Formen „ethnischer Säuberungen“ im Burgenland 1938 bis 1945 unter spezifischer Berücksichtigung der  burgenländischen Kroaten
Stefan Schinkovits

1996 / Landtagssitzungssaal, Eisenstadt
Burgenlands Kroaten zwischen Koexistenz und Assimilation. Eine Analyse österreichischer   Minderheitenpolitik und ihrer Versäumnisse
Harald Vegh
Minderheitenschulrecht im Burgenland
Dieter Kolonovits

1996 / OHO, Oberwart
Zweisprachige Volksschulen  im Burgenland. Mit  einem Exkurs in die multikulturelle Bildungspolitik  Australiens
Andrea Kaiser
Zweisprachigkeit und Schule.  Zur Schullaufbahn von Zweisprachigen im Burgenland
Klaus-Börge Böckmann
 

Zyklus „75 JAHRE BURGENLAND“

1996 / Bildeiner Stadl
„Ohne Szombathely können wir nicht leben.“ Der Anschluß des Burgenlandes an Österreich mit besonderer
Berücksichtigung der Grenzziehung im unteren Pinkatal
Johann Temmel
Die Berichterstattung über den Anschluß des Burgenland an Österreich von 1919 bis 1921 dargestellt am  Beispiel  der Oberwarther Sonntagszeitung und der Ödenburger Zeitung
Elisabeth Kleinl

1996 / Jüdisches Museum Eisenstadt
Zur Geschichte der NSDAP im Burgenland 1930 bis 1938
Otto Fritsch
Widerstand im Burgenland 1938 bis 1945
Silvia Grafl

1996 / Schloß Kittsee
Die Regionalpolitik der EU. Perspektiven für den Wirtschaftsraum Burgenland
Christine Kusztrich
Das burgenländische Dorf auf dem Weg in dritte Jahrtausend. Entwurf eines integrierten Leitbildes der  Dorfentwicklung und Analyse der bisherigen Dorferneuerungspraxis im Burgenland
Brigitte Peck
 
 
1996 / Burgenländisch-kroatisches Zentrum, Wien
Das Wallfahrtswesen der burgenländischen Kroaten
Stefan Raimann
Kirche und Kroaten unterwegs
Georg Vukovits


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1995 / Literaturhaus Mattersburg
Hertha Kräftner
Gerhard Altmann
Lesung: Elfriede Gerstl / Traute Foresti
In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Mattersburg

1995 / Republikanischer Club Neues Österreich, Wien
Die Geschichte der Burgenland-Roma nach 1945
Eva Schwarzmayer
Bombenterror in Österreich. Analyse der Berichterstattung über die Bombenattentat in Oberwart und Stinatz
Andreas Baumgartner / Petra Herczeg

1995 / Weinakademie Burgenland/Rust
Landwirtschaft im Burgenland. Strukturen, Probleme, Perspektiven
Buchpräsentation
Andrea Berger / Alfred Lang (Hg.)


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1994 / Eselmühl St. Margarethen
Burgenland und die Europäische Union. Ansichten, Meinungen und Befürchtungen burgenländischer
Berufsschüler/innen. 424 Vorteile, 440 Nachteile
Konrad Liedl
In Kooperation mit dem Europahaus Eisenstadt.

1994 / Cselley Mühle - Oslip
Kultur, Bildung, Wissenschaft im Burgenland
Buchpräsentation
Andrea Wuketich (Hg.)

1994 / Cselley Mühle - Oslip
Mit Sprachen leben. Praxis der Mehrsprachigkeit
Buchpräsentation
Werner Holzer / Ulrike Pröll (Hg.)

1994 / Burgenländischkroatisches Zentrum / Gradišcansko Hrvatski centar
Nahrungskultur im Wandel.
Mikrostudie über die Veränderungen im Nahrungswesen der letzten 70 Jahre in Königsdorf
Edith Fuchsjäger


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1993 / KUGA Großwarasdorf
Spracheinstellung der Burgenländischen Kroaten
Ergebnisse einer Untersuchung zum Burgenländisch-Kroatischen durchgeführt vom Wiener Institut für Sprachwissenschaften  und dem Kroatischen Akademikerklub
W. Dressler / M. Csenar / J. Buranits

1993 / Wien
Der Rausch in seinem kulturalen Feld. Alkohol als integrierte und integrative Droge des Abendlandes
Jakob M. Perschy

1993 / Baumgarten-Pajngrt
Trendwende? Sprache und Ethnizität im Burgenland
Buchpräsentation
Werner Holzer / Rainer Münz (Hg.)

1993 / Glasing - Güssing
Untersuchung der Zentralkläranlage Glasing - Güssing des Abwasserverbandes mittleres Strem- und  Zickenbachtal
Andreas Stoisits

1993 / Bundesministerium f. Wissenschaft u. Forschung Wien
Trendwende? Sprache und Ethnizität im Burgenland
Buchpräsentation
Werner Holzer / Rainer Münz

1993 / Orangerie im Schloßpark Eisenstadt
Historischer Überblick über die Orangerie
Klaus-Jürgen Bauer
Eine Burgenländische Weinakademie
Franz Prost

1993 / Schloß Halbturn
Schloß Halbturn: Baugeschichte - Funktion - Bedeutung
Barbara Zechmeister
Vom feudalistischen zum kapitalistischen Agrarsystem
Herbert Brettl


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1992 / Jennersdorf
Wirtschaftliche Entwicklungschancen im südlichen Burgenland
Rudi Dujmovits / Franz Kern

1992 / Jüdischen Museum Eisenstadt
Denn sie töten den Geist nicht, ihr Brüder.
Präsentation der Festschrift für Richard Berczeller

1992 / Burg Güssing
".....und Esen kan man jedes was der Bräsident ist..."
Briefe burgenländischer Amerikaauswanderer als psychohistorische Dokumente.
Doris Knasar

1992 / Eisenstadt
Hart an der Grenze. Burgenland - Westungarn
Buchpräsentation
Traude Horvath / Eva Müllner

1992 / Oberbildein
Zaun – Gespräche / Hart an der Grenze
Präsentation der Ergebnisse des Forschungsberichtes und der Publikation
Traude Horvath / Eva Müllner

1992 / Literaturhaus Wien
Hart an der Grenze. Burgenland - Westungarn
Präsentation  des Buches in Kooperation mit der Edition Atelier
Traude Horvath / Eva Müllner

1992 / ORF Eisenstadt
Die Nachricht ist männlich. Frauen und Frauenanliegen im ORF, dargestellt am Beispiel des ORF Landesstudios Burgenland
Andrea Prenner


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1991 / Wien
Das Burgenland - ein Grenzfall
Seminar / Grenzziehung 1921, Grenzziehung u. Ethnische Gruppen, Grenze  und wirtschaftliche Randlage
Christiane Gruber, Johann Temmel, Matthias Schmelzer, Harald Wendelin, Alfred Lang, Norbert Darabos, Wolfgang Jandrisits,  Kurt Pratscher, Uli Pröll, Sylvia Supper


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1990 / Wien, Eisenstadt, Weiden b. Rechnitz
Burgenlandkroatisches Dialektwörterbuch. Die vlahischen Ortschaften.
Buchpräsentationen
Siegfried Tornow

1990 / Wien
Frauen im Nordburgenland.
Eine Untersuchung der Lebensqualität von Frauen, im besonderen von Pendlerinnen.
Dargestellt am Beispiel der Gemeinde Parndorf
Ursula Bauer/Monika Fitzke

1990 / Eisenstadt
Burgenländische Landtagsabgeordnete im Spannungsfeld zwischen historischer, verfassungsrechtlicher und sozialstruktureller Dimen-sion, ihre Sozialisation und Selektion.
Christine Teuschler

1990 / Wien
Zweisprachige Erziehung - am Beispiel der kroatischen Minorität im Burgenland
Andrea Kaiser

1990 / Eisenstadt
Betriebsansiedlungspolitik im Burgenland
Peter Eitzenberger

1990 / Wien
Standort Burgenland. Probleme und Entwicklungschancen der Peripherie.
Präsentation und Diskussion des Tagungsbandes
Heinz Faßmann, Wolfgang Jandrisits, Peter Kreisky, Ulrike Pröll


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1989 / Eisenstadt
Burgenländische Auswanderer in den USA.
Reise- und Forschungsbericht
Traude Horvath

1989 / Wien
Identität und Lebenswelt. Ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt im Burgenland.
Präsentation und Diskussion des Tagungsbandes.
Gerhard Baumgartner, Eva Müllner, Rainer Münz, Rudolf Sarközi, Terezija Stoisits

1989 / Eisenstadt
Die burgenländischen Zigeuner in der Zwischenkriegszeit. Geschichte einer Diskriminierung.
Georg Gesellmann


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