Europäische Promotoren

AEPJ - European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage

Die European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage - AEPJ (Europäische Vereinigung zur Erhaltung und Förderung der jüdischen Kultur und des Kulturerbes) wurde 1999 gegründet. Gründungsmitglieder waren B‘nai B‘rith Europe und Red de Juderias de España - Caminos de Sefarad (Netzwerk der jüdischen Viertel Spaniens – Routen im Sefarad) . Seit 2014 sind auch Fonds Social Juif Unifié (Sozialfonds der vereinigten Juden) aus Frankreich, das Rede de Judiarias de Portugal (Netzwerk jüdischer Viertel Portugals) und die Unione delle Comunità Ebraiche Italiane (Vereinigung der Jüdischen Gemeinden Italiens) dem AEPJ beigetreten.
Die Arbeit der AEPJ hat die Erhaltung und Förderung jüdischer Kultur und jüdischen Kulturerbes in Europa zum Ziel. AEPJ ist bestrebt, jüdische Stätten, wie Synagogen, Friedhöfe, Ritualbäder, Museen, Jüdisches Viertel usw. für ein breites Publikum zu öffnen und bekannt zu machen. Diese Ziele werden vor allem durch die jährliche Durchführung des European Day of Jewish Culture – EDJC (Europäischer Tag der jüdischen Kultur) verfolgt. Das Ziel des EDJC ist es, die verschiedenen Aspekte und die Vielfalt des europäischen jüdischen Kulturerbes hervorzuheben, und als Teil unseres europäischen Erbes zu sehen. Veranstaltungen in ganz Europa an diesem Tag tragen dazu bei.
Darüber hinaus unterstützt AEPJ auch die Entwicklung der European Route of Jewish Heritage (Europäische Route jüdischen Kulturerbes), die integraler Teil der Cultural Routes des Europarates ist, und im Jahr 2004 vom European Institute of Cultural Routes (EICR) zertifiziert wurde.

Burgenländische Forschungsgesellschaft

Koordinator Burgenland

Die Burgenländische Forschungsgesellschaft (BFG) wurde 1987 als regionale Forschungs- und Bildungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Erwachsenenbildung gegründet. Als regionales Bildungszentrum trägt die BFG zur Förderung und Verankerung des lebenslangen Lernens in den Regionen des Burgenlandes bei und wendet sich dabei direkt an die Bevölkerung des Burgenlandes. In Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Workshops oder in ZeitzeugInnenprojekten mit Schulen wird die regionalen Relevanz von Themen wie lebenslangen Lernens, Bildungsbeteiligung und Bildungsentscheidungen sowie Arbeitsmarktbeteiligung unter dem Blickwinkel der Geschlechtergerechtigkeit, Zeitgeschichte und Politische Bildung erörtert und vermittelt. Bedingt durch die geopolitische Lage des Burgenlandes ist das Leben und Lernen im burgenländisch-ungarisch-slowakischen Grenzraum ein Schwerpunkt. Von Beginn bilden die regionale Zeitgeschichte und ihre Umsetzung in politische Bildung weitere Schwerpunkte der Aktivitäten. Dabei galt und gilt der Zeit des Nationalsozialismus und der Vertreibung der burgenländischen Jüdinnen und Juden besonderes Augenmerk. 2004 erschien der in dieser Form einzigartige Interviewband „Vertrieben. Erinnerungen burgenländischer Juden und Jüdinnen“. In regelmäßigen Veranstaltungen widmet sich die BFG immer wieder diesem Thema. Auf Initiative der BFG fand 2014 erstmals der Europäische Tag der jüdischen Kultur im Burgenland statt. Die BFG unterhält auch einen Videokanal mit Interviews vertriebener Juden und Jüdinnen aus dem Burgenland.

Nationale Kooperationspartner

Burgenländische Volkshochschulen | www.vhs-burgenland.at
CONCENTRUM | concentrum.blogspot.com/
erinnern.at | www.erinnern.at
Esterházy Privatstiftung | https://esterhazy.at
Gedenk-Verein Kobersdorf
Gemeinde Gattendorf | www.gattendorf.at
Gemeinde Rechnitz | https://rechnitz.at
Initiative Erinnern Frauenkirchen | www.garten-der-erinnerung.at
Kultur-Betriebe Burgenland| https://kultur-burgenland.at
Shalom Lockenhaus | www.shalom-lockenhaus.at
Verein RE.F.U.G.I.U.S. | www.refugius.at
Verein Zukunft Schlaining
Verein zur Erforschung der Ortsgeschichte von Gattendorf
Wir erinnern (Mattersburg) | www.wir-erinnern.at