Die
burgenländisch-jüdischen Opfer der NS-Zeit
Umfang
und Datenerfassung
Die Datenbank
der burgenländisch-jüdischen Opfer der NS-Zeit ist das vorläufige
Ergebnis eines von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft
durchgeführten, und von der Kulturabteilung des Landes Burgenland
geförderten und unterstützten Projekts. Dieses bestand im
wesentlichen in der Zusammenstellung und Zusammenführung von
teilweise bereits publizierten, und teilweise bislang unpublizierten
Daten.
Die Namen
der Opfer beschränken sich in dieser Datenbank auf die zwischen
März 1938 und Mai 1945 zu Tode gekommenen Juden und Jüdinnen
des Burgenlandes. Die auf den Todesmärschen auf dem Gebiet des
Burgenlandes ermordeten, oder an Hunger und Krankheit verstorbenen
jüdischen Zwangsarbeitskräfte wurden bislang namentlich
nicht hinreichend erhoben und sind nicht Teil dieser Datenbank. Ebenso
nicht Teil dieser Datenbank, sind jene Juden und Jüdinnen des
Burgenlandes, die Opfer der Vertreibung oder Enteignung wurden und
die Shoah durch ihre Flucht überlebten.
Nach
folgenden Kriterien wurde der Personenkreis, welcher dieser Erfassung
zu Grunde liegt, definiert:
Da Datenbanken
dieser Art keinen Endgültigkeitsanspruch erheben können,
ist dieses Projekt auch als „work-in-progress“ zu sehen.
Die laufenden Forschungen bringen ständig neue Hinweise und Informationen
zu den Personendaten, welche laufend Eingang in diese Datenbank finden.
Es ist für BenutzerInnen der Datenbank auch möglich Hinweise
und Informationen an die Burgenländische Forschung zu senden,
die nach Prüfung und weitergehenden Recherchen in die Datenbank
aufgenommen werden, bzw. ergänzt und richtiggestellt werden.
Die Erfassung
der Gesamtheit der jüdischen Familien, die bis zur ihrer Vertreibung
im Jahr 1938 im Burgenland lebten, hier Betriebe führten oder
Immobilien besaßen, und durch die Vertreibung und Enteignung
Opfer des Nationalsozialismus wurden, stellt das Folgeprojekt „namentliche
Erfassung der Juden und Jüdinnen im Burgenland zum März
1938“ dar und ist derzeit von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft
in Planung.
Die
Datenherkunft
Vorläufiges
Ergebnis und Auswertung