Cornelia Krajasits, Alfred Lang (Hg.)
 

EXPO ´95 - abgesagt!
Ein dokumentarischer Rückblick
 
 

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Im Mai 1991 ergab die Volksbefragung über die Abhaltung der Weltausstellung 1995 eine klare Absage für die geplante EXPO Wien-Budapest. Auch Ungarn hat sich im Herbst 1991 gegen eine Weltausstellung in Budapest ausgesprochen. Trotz Absage der Weltausstellung haben viele der angekündigten Projekte und aufgeworfenen Probleme nach wie vor Brisanz. Aktuelle Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung, des Verkehrs, der Kultur und des Sanften Tourismus werden in diesem Buch dokumentiert.

Die Chronologie der Ereignisse rund um die Planung der EXPO '95 - erstellt von Alfred Lang - folgen unter dem Titel STANDPUNKTE  unterschiedliche Annäherungen an das Thema Weltausstellung:

Rudolf Burgers philosophischer Essay "Die Welt im Katalog" leitet diesen ersten Teil ein. Im Anschluss daran stellt Josef Hochgerner Überlegungen an, welche Beiträge eine Weltausstellung zur historischen Epochenbestimmung zu leisten imstande wäre. Gudrun Biffl analysiert die Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in der Ostregion, und Pius Strobl beleuchtet von einem politischen Standpunkt aus die Risiken und Chancen, die sich aus einem solchen Großereignis ergeben.

Im Abschnitt DISKUSSIONSLINIEN werden EXPO und Grenzöffnung hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen für das Burgenland untersucht. Das Verhältnis Zentrum-Peripherie vor dem Hintergrund einer Großveranstaltung, die Anforderungen an die Beschäftigungspolitik und die Verkehrsorganisation werden in diesem Abschnitt ebenso diskutiert wie die von der burgenländischen Landesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen für die Weltausstellung.

Den Abschluß dieses Tagungsbandes bilden unter dem Motto AUSBLICKE zwei Beiträge (R. Münz, C. Krajasits), die die vergangenen und die laufenden Diskussionen rund um die abgelehnte EXPO '95 aus heutiger Sicht betrachten.

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