Kultur-Betriebe Burgenland
Opfer- und Häftlingsgruppen im Burgenland während der NS-Verfolgung
Internationales Symposium in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf
17. und 18. Juni 2026, Synagoge Kobersdorf, Schlossgasse Kobersdorf
Alle Vorträge bei kostenlosem Eintritt
Um Anmeldung zum Symposium wird
bis 14. Juni 2026 gebeten.
Informationen für Teilnehmer*innen mit Anreise per Bahn nach Deutschkreutz und die Weiterfahrt mit dem BAST Sammeltaxi finden Sie hier:
BAST Sammeltaxi
Programm Mittwoch, 17. Juni 2026, Kobersdorf
09:00 – 10.00 Programm für Schulen
Ursula Mindler-Steiner, Universität Graz
10:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (angefragt)
10:45 – 11.30 Gedenken an die jüdischen Gemeinden des Burgenlandes
Begräbnis und Grab im Judentum
Oberrabiner Jaron Engelmaye
Nechemja Gang, Präsident Misrachi Österreich
Matthias Pauleschitz, Steinmetzmeister
Oberkantor Shmuel Barzilai
Herren bitte mit Kopfbedeckung (kann beigestellt werden)
11:30 – 13:00 Mittagspause
13:00 Keynote: An den Rand gedrängt. Erinnern und Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung
Wolfgang Benz, Technische Universität Berlin
Reflexionsrunde
14:00 – 15.30 Panel I: Die allgemein bekannteste Opfergruppe
Chair: Jutta Fuchshuber, Heeresgeschichtliches Museum Wien
Die Burgenland-Juden als Opfer der NS-Verfolgung.
Alfred Lang, Burgenländische Forschungsgesellschaft
Die letzten Kriegsmonate 1944/45:
Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter*innen in Burgenland
Éva Kovács und Kinga Frojimovics, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Reflexionsrunde
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17.30 Panel II: Die größte Opfergruppe des Burgenlandes
Chair: Mirjam Karoly, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Europäische Perspektiven auf den Völkermord an den Sinti* und Roma*:Forschen, Lernen und Gedenken
Karola Fings, Universität Heidelberg
Die Lackenbach-Häftlinge – Abfolge einer jahrzehntelangen Exklusion und Diffamierung
Herbert Brettl, erinnern.at
Reflexionsrunde
17:30 Ausklang
Programm Donnerstag, 18. Juni 2026, Kobersdorf
10:30 – 12:30 Panel III: Weniger bekannte Opfer
Chair: Johann Kirchknopf, Burgenländische Forschungsgesellschaft
„…dadurch auch ein bisschen Frieden finden.“ Gedenkkultur in Mauer-Öhling
Philipp Mettauer, Historiker
NS-Euthanasie in der „Ostmark“. Orte, Dimensionen, Aufarbeitung
Florian Schwanninger,Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
„NS-Euthansie“ im Burgenland. Die Geschichte einer Opfergruppe anhand ausgewählter Biographien
Michael Hess, Landesbibliothek Burgenland
Reflexionsrunde
12:30 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 16:00 Panel IV: Marginalisierte Opfer
Chair: Michael Schreiber, Burgenländische Forschungsgesellschaft
Die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung und der Umgang damit in der Zweiten Republik
Johann Kirchknopf, Burgenländische Forschungsgesellschaft
Unerhörte Stimmen. Die nationalsozialistische Konstruktion von „Berufsverbrechern“ und ihr Weiterleben in der Nachkriegszeit
Andreas Kranebitter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Deserteure der Wehrmacht und ihre Helfer*innen. Diskriminierung und späte Anerkennung in der Zweiten Republik
Peter Pirker, Universität Innsbruck
Reflexionsrunde
16:00 – 16:30 Kaffeepause
16:30 - 17:30 Podiumsdiskussion:
Von den Rändern in die Mitte. Herausforderungen einer pluralistischen Gedenk- und Erinnerungskultur
Moderation: Walter Reiss, RE.F.U.G.I.U.S.
Gerhard Baumgartner, Historiker
Patrick Siegele, OeAD ERINNERN:AT
Alfred Lang, Burgenländische Forschungsgesellschaft
Monika Sommer-Sieghart, Haus der Geschichte Österreich
17:30 Uhr Ausklang
Die Vorträge des Symposiums sind kostenlos zugänglich.
Information:
Michael Schreiber, Bgld. Forschungsgesellschaft,
michael.schreiber@forschungsgesellschaft.at
Veranstalter:
KBB – Kultur-Betriebe Burgenland GmbH
Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
www.kultur-burgenland.at
Burgenländische Forschungsgesellschaft
Fachbereich Zeitgeschichte und politische Bildung
Domplatz 21, 7000 Eisenstadt
www.forschungsgesellschaft.at
Konzept und Idee:
Mag. Dieter Szorger, Amt d. Bgld. Landesregierung, Hauptreferat Kultur und Wissenschaft,
dieter.szorger@kultur-burgenland.at
Alfred Lang, BA, Bgld. Forschungsgesellschaft, Fachbereichsleitung Zeitgeschichte und politische Bildung,
alfred.lang@forschungsgesellschaft.at
In Zusammenarbeit mit Misrachi Österreich
www.misrachi.at
Organisation:
Mag.a Jasmin Karnutsch, Kultur-Betriebe Burgenland,
jasmin.karnutsch@kultur-burgenland.at
Klaudia Fritz, Kultur-Betriebe Burgenland,
klaudia.fritz@kultur-burgenland.at
Michael Schreiber, Bgld. Forschungsgesellschaft, Fachbereich Zeitgeschichte und politische Bildung,
michael.schreiber@forschungsgesellschaft.at
Vor- und Nachbereitung Schulprogramm:
Johann Kirchknopf, Burgenländische Forschungsgesellschaft,
johann.kirchknopf@forschungsgesellschaft.at
Impressum:
Burgenländische Forschungsgesellschaft | Research Society Burgenland
Domplatz 21, 7000 Eisenstadt
Telefon: 02628 66 88 612| E-Mail:
office@forschungsgesellschaft.at