Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit
Vortrag von Mag. Dr. Gerhard Baumgartner mit musikalischer Umrahmung.
Beginn 15:00, ehemalige Synagoge, Schlossgasse 25
Um Anmeldung bis 4. September wird ersucht.
Eintritt frei
In Kooperation mit:
Gedenk-Verein-Kobersdorf, Marktgemeinde Kobersdorf und KBB – Kultur-Betriebe Burgenland
Das jüdische Kobersdorf
Geführter Rundgang mit Erwin Hausensteiner.
Beginn 16:30, ehemalige Synagoge, Schlossgasse 25
Um Anmeldung bis 4. September wird ersucht.
Teilnahme kostenlos
Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof)
In Kooperation mit:
Gedenk-Verein-Kobersdorf und Marktgemeinde Kobersdorf
Schloss Hartheim - Menschen in der NS-Mordanstalt
Film von Thomas Hackl und Martina Hechenberger, AT 2025, 52 min
Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Regisseuren statt.
5.10.2026 | Beginn 19:00, ehemalige Synagoge, Schlossgasse 25
Mauthausen - zwei Leben
Film von Simon Wieland, AT 2020, 80 min
12.10.2026 | Beginn 19:00, ehemalige Synagoge, Schlossgasse 25
Programm unter www.forschungsgesellschaft.at/synagoge
Um Anmeldung wird ersucht: zur Anmeldung
Eintritt frei
In Kooperation mit: KBB – Kultur-Betriebe Burgenland
Iréne Donáth - Eine jüdische Kobersdorferin im Widerstand gegen die NS-Besatzer
Buchvorstellung durch Casper Postmaa, Den Haag.
Joseph Thum war während des Zweiten Weltkriegs Direktor des berühmten Hotels „Des Indes“ in
Den Haag. Während der Besatzungszeit beherbergte das Hotel so viele Nazis, dass es den Spitznamen
„Wehrmacht Hotel” erhielt. Was die Nazis nicht wussten war, dass Thum unter Einsatz seines
eigenen Lebens und das seiner jüdischen Lebensgefährti n zahlreiche Untergetauchte im Keller und
im Aufzugsschacht des riesigen Hotelgebäudes versteckte. Die Lebensgefährti n Thums war Iréne
Donáth, die Tochter des früheren Kobersdorfer Gemeindarztes Dr. Josef Donáth und somit auch die
Schwägerin des 1938 von den Nati onalsozialisten vertriebenen Dr. Kertesz, der der Nachfolger von Dr.
Donáth als Gemeindearzt von Kobersdorf war.
Der niederländische Journalist Casper Postmaa ist auf Umwegen auf diese Geschichte gestoßen und
hat jetzt ein Buch darüber geschrieben: De dag dat de duivel naar Des Indes kwam (Der Tag, an dem
der Teufel nach Des Indes kam). Es wurde Anfang März in Den Haag präsenti ert.
Der Autor wird bei dieser Mati nee das Buch erstmals in Österreich vorstellen und in einem Gespräch
mit Alfred Lang (Burgenländischen Forschungsgesellschaft ) über seine Recherchen berichten, bei
denen er auch auf die Burgenland nicht unbekannte Margit von Batt hyány gestoßen ist.
Beginn 11:00, ehemalige Synagoge, Schlossgasse 25
Um Anmeldung bis 6. November wird ersucht.
Eintritt frei
In Kooperation mit: KBB – Kultur-Betriebe Burgenland